Zusammenarbeit Entwickeln.

Koloniale Spuren:

Ein rassismuskritischer Blick auf (entwicklungspolitische) Projektarbeit

Der zweitägige Workshop findet am Samstag, den 31.05.2014 von 9:30 bis 18:00 und am Sonntag, den 01.06.2014 von 9.30 bis 16.00 Uhr an der TU Berlin in den Räumen FH 1004 und FH 1005 in der Fraunhoferstraße 33-36 (Campusplan TU Berlin) statt.

Er wird von zwei professionellen, freiberuflichen Bildungsreferenten durchgeführt, die Erfahrungen in diversen entwicklungspolitischen Kontexten, Organisationen und Institutionen mitbringen. Die Inhalte sind auf die Arbeitsfelder und Tätigkeitsbereiche von Studierenden und (entwicklungspolitisch) Aktiven zugeschnitten und damit anwendungsorientiert. Ziel ist es, dass jede_r Teilnehmende_r, sich selbstkritisch und reflektiert mit dem Thema auseinandersetzt, um dann (gemeinsam mit der Gruppe) konkrete Handlungsoptionen für die eigene Projektarbeit zu entwickeln.

Inhalt des Workshops:

In der Welt von heute sind globale Verflechtungen sowohl im beruflichen, wie auch im privaten Leben zur Alltäglichkeit geworden. Inwiefern prägen Vorstellungen von „uns“ und „den Anderen“ die zwischenmenschlichen Beziehungen? Wie sind unsere Sichtweisen und alltäglichen Handlungen von Stereotypen und Verallgemeinerungen beeinflusst?

Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus keine rechtsextreme Randerscheinung, sondern in der Mitte der Gesellschaft verankert ist, wollen wir in diesem zweitägigen Workshop gemeinsam an einer Sensibilisierung für Stereotype und Rassismen – v. a. in Bezug auf (entwicklungspolitische) Projektarbeit – arbeiten. Über partizipative Übungen und interaktive Methoden wollen wir uns dabei unter anderem mit folgenden Fragestellungen beschäftigen:

  Was ist Kolonialismus? Was ist Rassismus? | Woher kommt er?
  Wie wirkt sich (Neo)Kolonialismus, Rassismus heutzutage aus?
  Was bedeutet das für mich als (entwicklungspoltitisch) Aktive_r?

Ausgangspunkt dafür ist das Verständnis, wonach jede_r einzelne Workshopteilnehmende die Welt von heute prägt und morgen prägen wird. Daraus folgt die Aufgabe Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben, zu übernehmen und sie aktiv mitzugestalten. Die Workshopteilnehmenden sollen in den 2 Tagen ermutigt werden, ihr eigenes Handeln rassismuskritisch zu beleuchten, sowie Handlungsmöglichkeiten für ihr (entwicklungspolitisches) Tätigkeitsfeld zu erarbeiten.

Anmeldung:

Es wird ein interaktiver Workshop, daher ist die Teilnehmendenzahl auf 20 Personen begrenzt. Bitte meldet euch bis spätestens zum 23.05.2014 mit vollem Namen bei uns ( kontakt {ät} zusammenarbeit-entwickeln {punkt} de ) an. Schreibt dazu bitte kurz, aus welcher Motivation ihr an dem Workshop teilnehmen wollt und, falls zutreffend, was ihr studiert bzw. an welchen Projekten ihr arbeitet (Projekterfahrung ist keine Teilnahmevoraussetzung!).

Der Teilnahmebeitrag beträgt, gemäß eurer finanziellen Situation:

  • ermöglichend 10 Euro
  • ermäßigt 20 Euro
  • regulär/ Solibeitrag 30 Euro

Kaffee, Tee und Snacks werden bereit gestellt.


Schreibt uns: kontakt {ät} zusammenarbeit-entwickeln.de